Historie

Ofen Die Ofenbauerfamilie Groß blickt auf eine inzwischen über 70-jährige Firmengeschichte in Laichingen zurück.
Begonnen hat alles am 1. März 1931. "Ofen- und Herdsetzerei, Wand- und Bodenplatten" stand über dem Geschäft, das der 24-jährige Kachelofenbauer Eduard Groß gründete. Neben dem eigentlichen Ofenbau beherrschte der Ofenbauer von damals ein zweites - heute eigenständiges - Handwerk: das Verlegen von Wand- und Bodenplatten. Er führte daher sowohl Ofen- als auch Plattnerarbeiten aus.

Horst Groß, der Sohn des Firmenbegründers hatte inzwischen seine Ausbildung im gleichen Handwerk abgeschlossen und war in den Nachkriegsjahren in das väterliche Geschäft eingetreten. Seit 1959 werden in der Firma Groß mit Erfolg Lehrlinge ausgebildet. Durch die steigende Zahl an Aufträgen war eine Betriebserweiterung nötig, um die Kunden in gewohnter Schnelligkeit und Qualität beliefern zu können.

Bei den damals niedrigen Heizölpreisen nahm der Wunsch nach Warmwasser-Zentralheizungen immer mehr zu. Das Aufgabengebiet des Kachelofenbauers wurde so stark zurückgedrängt, dass für diese Branche neue Erwerbsquellen gesucht werden mussten.

Horst Groß fand sie, als er am 1972 das väterliche Geschäft übernahm. Er befasste sich nicht - wie viele seiner Kollegen - in dieser Situation mit Warmwasserheizung, sondern setzte auf die Lüftungs- und Klimatechnik. Es war nötig, neue Maschinen und Geräte anzuschaffen, um mit einer Fertigung von Lüftungskanälen zu beginnen. 

Mit der Ölkrise in den 80er Jahren kam der Wunsch nach einer zweiten unabhängigen Heizquelle wieder. Der Kachelofen- und Kaminbau fand zu seiner ursprünglichen Bedeutung zurück. 

Der heutige Inhaber Uwe Groß machte nach seiner Ausbildung 1978 seine Gesellenprüfung und 1982 seine Meisterprüfung. In seinem jungen und kreativen Team arbeiten heute zehn Mitarbeiter, die den Beruf des Kachelofen- oder Heizungsbauers gelernt haben.